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Aug 30

ADAC-Test entlarvt Werkstätten

ADAC-Test entlarvt Werkstätten
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Laut ADAC ein „schockierendes Ergebnis“. Das war das Fazit vom Test, der bei 72 Betrieben durchgeführt wurde. Dabei wurden Fahrzeuge in verschiedenen Werkstätten vorgestellt. An den Autos wurden vorher Mängel eingebaut. Unter anderem wurde dem Ersatzrad Luft entnommen, ein Scheinwerferlicht wurde verstellt und ein ABS-Kabel wurde vom Stecker gezogen. Die Fahrzeuge selber waren Autos aus der Kompaktklasse, die auch im „realen“ Werkstattbetrieb häufiger vor der Tür stehen. Unter anderem auch ein VW Golf und ein Audi A3. Der überraschende Testsieger war die A.T.U. Filiale in Hamburg. Unter den freien Werkstätten konnte sich eine Werkstatt aus Frankfurt durchsetzen, beide bekamen die Note „sehr gut“. Das schockierende an dem Test war allerdings, dass zwei Drittel der überprüften Werkstätten mit einem Mangelhaft durchfielen. Wobei die Ketten wie A.T.U. deutlich besser abschnitten als ihre „Freien“ Kollegen. Was die Tester ebenfalls verwunderte war, dass die freien Werkstätten bei der Inspektion nicht günstiger bei den Kosten waren, als die Ketten. „Unbefriedigend und in dieser Form nicht zu erwarten“ war der Kommentar des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Zumal die Mängel simple Mängel seien, und nicht mit einer mangelnden Erfahrung eines Werkstattmitarbeiters zu entschuldigen sei. Von anderer Seite her gab es auch Kritik am Test des ADAC, mit der Erklärung, dass es sich nur kleine Mängel gehandelt hätte. Wären kapitale Mängel an Bremsen oder auch an der Lenkung eingebaut worden, dann wären die Fehler komplett gefunden worden.

Das Fazit des ADAC war somit, dass viele Betriebe die Inspektionsliste nicht sorgfältig abarbeiten, da die Betriebe nicht alle Fehler gefunden haben. Weiterhin rät der ADAC: Verbraucher sollten den Wartungsauftrag schriftlich erteilen, um Missverständnisse weitestgehend auszuschließen.

Inspektion

Autoinspektion in der Werkstatt © Andreas Portner / pixelio.de